Tierspielzeug
Es ist recht lustig anzuschauen, wenn man ein Haustier hat, welches fröhlich und munter mit einem Tierspielzeug beschäftigt ist. Jedoch ist es wichtig, welches Spielzeug man verwendet, da einige Spielzeuge Schadstoffe enthalten, oder einfach nicht artgerecht sind.
“Jedem Tierchen sein Pläsierchen”
Bei Nagetieren ist darauf zu achten, dass das Spielzeug kein Kunststoff enthält. Nagetiere lieben es, ihren Nagedrang auszuleben, deshalb ist empfohlen, Nagern ein Tierspielzeug aus reinen Naturmaterialien anzubieten. Winzig kleine Partikelchen würden bei Plastikspielzeug in den Magen-Darm-Trakt der kleinen Tierchen gelangen, die den kleinen Magen damit verletzen könnten. Man kann ohne Schwierigkeiten Tierspielzeug auch selber machen. Alltägliche Dinge, wie Toilettenpapierrollen oder leere Eierkartons sind für die kleinen Nager ideal zum Laufen, Verstecken und Zernagen. Laufkugeln für Hamster oder Rohrsysteme sehen schick aus und es ist lustig, sie dabei zu beobachten, aber sie sind nicht besonders luftdurchlässig und die Rohrsysteme sind viel zu eng.
Das Selbe gilt für Vögel, auch hier sind Naturmaterialien gut geeignet. Sie lieben es, Baumrinde von Ästen abzunagen. Jedoch muss man darauf achten, welche Naturmaterialien giftig sind und welche geeignet. Spiegel eignen sich überhaupt nicht, da sie ihr Spiegelbild im Balzverhalten stets füttern wollen und die Körner wieder zurück in den Kropf gelangen. Dies kann zu Kropfentzündungen führen.
Auf Qualität achten, damit aus Spiel nicht Ernst wird
Auch bei Katzen und Hunden sollte es kein Plastikspielzeug sein. Geeignete Materialien für Hund und Katze sind Latex, Baumwolle oder Gummi. Fellspielzeuge, wie Mäuse könnten Darmverstopfung hervorrufen, da kleine Teilchen wie die Augen, oder Plastiknasen versehentlich verschluckt werden könnten.
Für Hunde sind Büffelhautknochen, Pansenstangen oder Schweineohren die bessere Alternative zu herkömmlichen Knochen. Diese könnten nämlich splittern. Generell sollten Hund und Katze Spielzeuge nur unter Aufsicht benutzen. Spielbälle und Beißhölzer müssen stets größer sein als die Tierschnauze, da sonst Erstickungsgefahr droht.